Über das Projekt
Nimmer, Nächstens, Oft, Einmal untersucht Zeit, Begehren und Lebenserwartungen in der Landschaft des Oberengadins. Inspiriert vom Tagebuch ihrer Urgrossmutter – in dem das Zupfen von Ringelblumenblättern Fragen in mögliche Antworten verwandelt – folgt d’Auria den Feldern ihrer Ahnin und verbindet Vergangenheit und Gegenwart.
Die schlichten Landschaften erscheinen als stille Orakelräume. Felder und Blumen, immer wieder durchquert, werden zu Zeugen einer vielschichtigen Zeitlichkeit: beständig und doch im Wandel, offen für Projektionen. Als Spiegel reflektieren sie Wünsche und Sorgen der Betrachtenden.
Als Fortsetzung von If I close my eyes I see the mountain richtet sich das Projekt auf junge Frauen als zeitgenössische Sibyllen, die die Zukunft zwischen Hoffnung, Intimität und Offenheit halten.
Biografie
Aline d’Auria lebt und arbeitet in Chiasso. In ihrer Arbeit mit Fotografie und Video erforscht sie Identität, Erinnerung und Landschaft. Ihre Werke befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Tribeca Film Institute und der Rolla Foundation und werden international ausgestellt.
Geplante Führungen
Samstag, 09. Mai 2026
13.00 – 16.00
Standort
Schloss Lenzburg
Adresse
Schloss
5600 Lenzburg
Öffnungszeiten
Di-So 10-17 Uhr
